Wasserwerfer, umgestürzte Polizeiwagen und ein gestürmtes Spielfeld: Schwere Ausschreitungen haben am Wochenende den Triumph von Galatasaray Istanbul über den Erzrivalen Fenerbahce in der türkischen Fußball-Meisterschaft überschattet.
An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt zählte das Unternehmen 4,8 Millionen Fluggäste und damit 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In den ersten drei Monaten hatte der Zuwachs trotz streikbedingter Flugausfälle noch 3,5 Prozent betragen. Allerdings waren wegen des frühen Osterfests diesmal viele Menschen bereits im März statt im April in Urlaub geflogen. Bei der Luftfracht ging es weiter abwärts. In Frankfurt wurden knapp 171.000 Tonnen Fracht und Luftpost abgefertigt, ein Rückgang um 10,5 Prozent.
Bei einem Treffen mit türkischen Parlamentariern ist Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) mit dem Botschafter Ankaras in Streit geraten. Nach einem Gespräch in freundschaftlicher Atmosphäre habe Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu Unmut darüber gezeigt, dass Thierse die Inhaftierungen von Parlamentariern in der Türkei kritisiert habe, teilte das Büro des Bundestagsvizepräsidenten mit. Thierse habe dies als “Unverschämtheit” zurückgewiesen: Zensurversuche eines Parlamentariergesprächs durch einen Botschafter seien “schlicht unerträglich”.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist gegen einen Beitritt der Türkei zur EU. Es gebe keine wesentlichen Fortschritte bei der eklatant schlechten Menschenrechts-lage, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin am Donnerstag vor Journalisten in Düsseldorf. Er beklagte die Verletzung von Menschen- und Minderheitenrechten durch Gesetze und behördliche Willkür, politische Verhaftungen, Folter sowie schwerwiegende Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit.