Galatasaray Istanbul ist neuer türkischer Fußball-Meister. Der Traditionsclub holte mit einem 0:0-Unentschieden gegen den Lokalkonkurrenten Fenerbahce seinen 18. Titel in der Süper Lig und zog so mit dem Rekordmeister gleich.
Überraschung beim Zweitligisten FC St. Pauli: Nachdem Hamburger Medien bereits übereinstimmend den Rauswurf von Trainer Andre Schubert vermeldet hatten, setzt der Kiezklub die Zusammenarbeit mit seinem Coach nun doch fort. Sogar Schubert selbst zeigt sich verwundert – er hatte mit seinem Rausschmiss gerechnet.
Seit fast einem Jahr hält der Manipulationsskandal den türkischen Fußball fest im Würgegriff. Zehn lange Monate, die Zuschauer kosteten und den türkischen Fußball in Verruf brachten. Doch statt eine Lösung herbei zu führen, Härte zu zeigen und rigoros Strafen durchzudrücken, die das beschädigte Ansehen des türkischen Fußballs wiederhergestellt hätten, wurde nach wachsweichen Lösungen gesucht, welche pekuniäre Interessen zu vertreten scheinen – die Interessen von Lig TV, die Interessen der Politik, die Interessen der Vereine.
LIGABlatt stellt in einer Serie von Artikeln die türkischen Spieler in den Bundesligen vor. Den Anfang macht die 1. Bundesliga. Vorgestellt werden zunächst die Spieler, die ausschließlich die türkische Staatsangehörigkeit besitzen.
Das Süper Final Spiel von Besiktas Istanbul gegen Galatasaray Istanbul (0:2) wird wohl noch lange die Schlagzeilen beherrschen. Verantwortlich dafür ist neben den Zuschauern nicht zuletzt der Schiedsrichter der Partie: Hüseyin Göcek. Und das nicht nur, weil er eine klare Abseitsstellung von Felipe Melovor seinem Tor zum 0:1 übersah, sondern vor allen Dingen deshalb, weil Göcek aktives Mitglied und Spieler von Galatasaray Istanbul gewesen sein soll – als Basketballspieler.